Klaus Äuele – Mit Kindern im Stubaital

Manchmal gibt es sie: Spielplätze oder Freizeiteinrichtungen, bei denen sich die Macher etwas gedacht und sich kreativ ausgetobt haben. Umso perfekter, wenn sich dann alles auch noch harmonisch ins Landschaftsbild einfügt.

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Ein solcher Spielplatz, von dem wir restlos begeistert sind, ist das Erholungsgebiet Klaus Äuele im hinteren Stubaital.

Klaus Äuele? Der Name verwundert ja doch erst mal. Auf Nachfrage beim Tourismusverband habe ich aber die einleuchtende Antwort bekommen, dass die Bezeichnung aus dem Dialekt der Stubaier stammt und „kloas Äuele“ ausgesprochen wird. Das bedeutet „kleine Au“, hat also mit keinem Klaus etwas zu tun!

Liebevolle und originelle Spielstationen findet man hier. Schnell merkt man, dass Kinder überhaupt nicht immer nur Spektakuläres benötigen, um sich ausgiebig beschäftigen zu können. (Wobei die Seilbahn über den See schon spannend ist…)

Klaus Äuele liegt in einem Schwemmland des Gebirgsbaches Ruetz. Das Wasser hat eine wunderschöne Farbe, der Boden ist sandig und der Ausblick auf die Berge tut sein übriges. Kein Wunder, dass die Stimmung an diesem Ort beruhigend ist, auch wenn  bei gutem Wetter hier viel los ist.

Platz gibt es aber genügend. Die Spielgeräte sind um den See verteilt. Auf dem Holzspielplatz gibt es Kletterwände, Seile zum Schwingen und Balancieren, ein Wackelband, Schaukeln und vieles mehr.

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Da aber Wasser für Kinder immer faszinierender Anziehungspunkt ist, sind besonders die Spielelemente am und im Gewässer beliebt. Stationen mit Wasserrädern, an denen man mit dem Sand herrlich matschen kann oder Holzpfähle im See für Experimente mit dem Gleichgewicht sprechen viele Sinne an.

Eine Floßfahrt über den kleinen See muss natürlich auch sein. Lieblingsbeschäftigung für unser Wanderkind ist aber die Seilbahn, die ans gegenüberliegende Ufer führt. Dort muss man die Beine gut anheben, um nicht nass zu werden. Und jemanden, der einen dann wieder zurückkurbelt, braucht man natürlich auch.

Klaus-aeuele

                                                      Fakten

  • Wirklich ein netter, origineller Naturspielplatz, der Kinder aller Altersstufen anspricht
  • Lage: zwischen Volderau und Falbeson im hinteren Stubaital
  • Der Besuch lässt sich mit Talwanderungen von Neustift aus oder dem WildeWasserWeg ab der Grawaalm kombinieren
  • Mittlerweile gibt es in der Nähe der Liegewiese einen Kiosk
  • Weitere Einkehrmöglichkeiten, die in einem Spaziergang zu erreichen wären, sind die Doadleralm oder das Waldcafe
  • Gut zu erreichen ist Klaus Äuele mit dem Bus. Die Tagesgebühr für den Parkplatz beträgt 6 Euro. Hat man seine Ferienunterkunft im Stubaital, reicht es die Gästekarte hinter die Windschutzscheibe zu legen.

 

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2 Gedanken zu „Klaus Äuele – Mit Kindern im Stubaital

  1. Ich bin auf Ihre Seite gestoßen, weil ich mit meiner Familie einen Urlaub in Tirol plane.
    Die Wanderung zur Nürnberger Hütte, die Sie vorgestellt haben, interessiert mich sehr. Aber sie ist wohl noch zu schwer für die Kinder.
    Um so interessanter, dieser Spielplatz. Genau das richtige für meine Familie!
    Viele Grüße
    Karina R.

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    1. Schön, dass Sie hierhin gefunden haben! Die Wanderung zur Nürnberger Hütte ist für kleinere Kinder wirklich noch ein bisschen lang. Schön ist es aber auch, nur bis zur darunter liegenden Alm zu laufen.
      Ansonsten findet man im Stubaital aber einiges, das Kindern Spaß macht und man mit dem Wandern kombinieren kann.
      Liebe Grüße
      Carolin

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