Leckeres aus den Bergen – Mangoldknödel

An mir ist nun wirklich keine Foodbloggerin verloren gegangen – siehe auch hier. Diesmal habe ich glatt vergessen, das Endprodukt zu fotografieren. An ein Bild mit den Zutaten habe ich ja noch gerade gedacht, aber sogar eine wichtige Zutat darauf vergessen. Vielleicht errät es ja jemand?

mangoldknödel

 

Dazu muss ich dann wohl auch noch zugeben, dass dies kein Rezept für Leute ist, die gerne ein akkurates Ergebnis haben möchten, eher was für Experimentelle…

So war es nämlich bei mir. Ich hatte dieses Rezept mal irgendwo gelesen. Nur wo war die Frage. Meine Regale sind voll mit Kochbüchern, zig Zeitungsausschnitte mit leckeren Rezepten habe ich ausgeschnitten und seitdem ich die Welt der Foodblogs entdeckt habe, schwirren mir eh Millionen an Gerichten im Kopf herum, die ich unbedingt mal ausprobieren möchte.

Als mich neulich im Bioladen frischer Mangold anlachte, fielen mir sofort die Mangold-Brezeln-Knödel ein. Da ich das Rezept aber nicht mehr fand, habe ich ein wenig improvisiert.

Aus der Masse konnte ich allerdings keine runden Knödel formen. Vielleicht lag es an den nicht altbackenen Brezeln. Dass die nicht ganz frisch sein sollten, wusste ich noch. Vielleicht hatte ich mir auch nicht genügend Mühe gegeben, sie möglichst fein zu schneiden. Wahrscheinlich war der Grund aber, dass man bei Gerichten wie Knödel sich schon etwas genauer an die Zutatenliste halten sollte.

Na gut, in den Bergen werden ja häufig nicht nur gekochte Knödel serviert, sondern auch gebratene: die Pressknödel. Mach ich halt die. Und ich muss mich mal selber loben: das war eine äußerst gute Idee!

Wie gesagt, leider habe ich heute kein Foto vom Ergebnis für euch. Aber es war sehr, sehr lecker!

Die Zutaten:

  • 500 g Mangold klein geschnitten, wenn die Stiele mitbenutzt werden, müssen sie sehr fein geschnitten sein
  • 250 g Brezeln in feine Scheiben geschnitten
  • 200 ml Milch
  • ein paar Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten
  • 3 Eier
  • 100 g Feta in kleinen Würfeln
  • 100 g Mehl (+-, je nachdem welche Konsistenz der Teig hat)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Mangold kurz in sprudelndem Wasser kochen lassen, in einem Sieb gut abtropfen lassen. Die Brezelscheiben werden in lauwarmer Milch eingeweicht. Alle Zutaten werden zu einem Teig gemischt.

Solltet Ihr es besser als ich hinbekommen, formt Ihr aus dem Teig gleich große Knödel und kocht sie in leicht gesalzenem Wasser ungefähr 15 Minuten bei schwacher Hitze.

Falls Ihr genauso untalentierte Knödelkocher wie ich seid, einfach Bratlinge aus der Masse formen und in Öl anbraten.

Die Knödel oder Bratpressknödel sind ziemlich sättigend. Am besten schmeckt ein frischer Salat dazu. Oder geschmolzene Butter mit geriebenen Parmesan. Dann ist es halt noch sättigender…

Viel Spaß beim Nachkochen!

 

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5 Gedanken zu „Leckeres aus den Bergen – Mangoldknödel

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